Geldmarktfonds
Viele Anleger versuchen, ihr Kapital über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum zu investieren. Liegt das Augenmerk hingegen auf einem sehr kurzfristigen Anlagenhorizont, so wird die Auswahl schon etwas enger. Oft bietet sich hier nur eine Fondsklasse an, die sogenannten Geldmarktfonds. Diese investieren zum größten Teil in liquide Wertpapiere oder andere Liquiditätspapiere und eignen sich vor allem dazu, um das Kapital zwischen zwei langfristigen Geldanlagen sicher unterzubringen. Speziell Schuldscheine, Termingelder und Anleihen, die nur mit einer sehr kurzen Laufzeit ausgestaltet sind, gehören zum Kerngeschäft der Geldmarktfonds.
Dem Anleger stehen verschiedene Geldmarktfonds zur Verfügung. Zum einen der reine Geldmarktfonds, welcher das Kapital zu annähernd 100% in kurzfristige Geldmarkttitel, wie Bankguthaben und Termingelder investiert. Sinkt der Anteil der Liquiditätspapiere auf rund 75%, so spricht man von einem Cash-Fonds, der lediglich eine Unterkategorie der Geldmarktfonds darstellt. Überwiegt hingegen der Anteil festverzinslicher Wertpapiere im Depot eines Fonds, ist die Zugehörigkeit zur Klasse der Geldmarktfonds nicht mehr gegeben. Je nach Stellung der Geldmarktitel im Portfolio, kann man dann nur noch von einem geldmarktnahen Fonds sprechen.