Risiken offener Fonds

Wer das Risiko einer Geldanlage in offene Fonds abschätzen möchte, steht schnell vor der Entscheidung, sich für eine der Klassen entscheiden zu müssen. Denn anders als bei den geschlossenen Fonds ist es hier weitaus schwieriger, exakte Vorhersagen über die allgemeine Risikoentwicklung zu treffen. Die Varianten der verschiedenen Fondsklassen sind so umfangreich und unterschiedlich, dass nur Aussagen mit Blick auf spezielle Fondstypen möglich sind.

Für welchen der genannten Fonds er sich entscheidet, bleibt dem Anleger und seinem Sicherheitsbedürfnis überlassen. Gerade AS-Fonds sowie Renten- und Aktienfonds mit langen Laufzeiten zeichnen sich durch ein geringes bis moderates Verlustrisiko aus und eignen sich besonders mit Blick auf ein besonders hohes Sicherheitsinteresse. Wer als Anleger über ausreichend finanzielle Reserven verfügt und den Verlust von einigen tausend Euro verschmerzen kann und dazu noch auf Adrenalin setzt, sollte zu einem Hedgefonds greifen. Dem Anleger winken zwar satte Gewinne, aber durch den spekulativen Charakter in gleichem Maße Verluste. Da sich so manches Modell der Fondsmanager in rechtlichen Grauzonen bewegt, fällt sogar die Risikofeststellung schwer. Das Ausfallrisiko ist in diesen Fällen häufiger nicht als absoluter Zahlenwert messbar.